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Ressourcen – Verteilung und Entwicklung

Ausgangslage:

Aus dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses zur Übergabe der Trägerschaft, DRUCKSACHE JHA 98011:

"4. Räume und konzipierte Angebotsstruktur

Der Konzeption der Angebotsstruktur liegen die folgenden Leitlinien zugrunde:

Eine starke Einbindung junger Menschen in das Gemeinwesen fördert die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Daher sind Angebote der Jugendarbeit in allen vier Ortsteilen anzustreben.
Kinder sind weniger mobil und bedürfen in höherem Maße sozialem Schutz. Daher sind Angebote in diesem Alterssegment ebenfalls hauptsächlich dezentral zu organisieren.
Offene Angebote stellen besondere Anforderungen an die Eignung der Räumlichkeiten und die Qualität der Betreuung. Sie sollen daher wesentlich vom hauptamtlichen pädagogischen Personal begleitet werden und im Kinder- und Jugendhaus Opfingen und dem Kinder- und Jugendtreff Waltershofen organisiert werden.
Der Betrieb der Einrichtungen in vier Stadtteilen mit 3,5 Personalstellen erfordert den Einsatz freier Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter. Dabei ist es auch Aufgabe der hauptamtlichen Sozialpädagoginnen bzw. -pädagogen, die Arbeit dieser Kräfte zu koordinieren und zu begleiten.
Der Ermittlung von Bedarfen werden die demographischen und soziographischen Daten einerseits sowie der Deckungsgrad durch vorhandene Angebote von Verbänden, Gruppen und Vereinen andererseits zugrunde gelegt.

Hieraus ergibt sich folgende Grundstruktur des Angebotes der Einrichtungen:

Kinder- und Jugendtreff Waltershofen:
Das derzeitige pädagogische Angebot der Einrichtung, bestehend aus „Offenem-Tür-Betrieb“ für Kinder und Jugendliche, Gruppen- und Clubangeboten sowie Veranstaltungen und Aktionen bleibt bestehen. Die Bauunterhaltung der Räumlichkeiten in dem städtischen Gebäude (Alte Radsporthalle) obliegt weiterhin dem Hochbauamt der Stadt Freiburg.

Kinder- und Jugendhaus Opfingen:
Mit der Fertigstellung weiterer Räume in den kommenden Monaten werden hier ebenfalls offene Angebote für Kinder und Jugendliche, Gruppenangebote sowie Veranstaltungen und Aktionen stattfinden. Darüber hinaus sollen die Ressourcen des Hauses den Jugendverbänden und -gruppen vor Ort zur Nutzung zur Verfügung stehen.

Kindertreff und Teenyclub Tiengen:
In Tiengen stehen Räumlichkeiten zur Nutzung im Tuniberghaus (Bürgerhaus) zur Verfügung. Da diese jedoch bedingt durch die übrige Nutzung des Hauses eingeschränkt ist, finden hier lediglich Angebote für Kinder sowie Angebote in Clubform statt.

Jugendclub Munzingen:
Ähnlich zur Situation in Tiengen werden hier Räumlichkeiten in der Schloßbuckhalle genutzt. Auch hier beschränkt sich die Nutzung bislang auf ein halboffenes Angebot (Club)."

(Auszug aus der DRUCKSACHE JHA 98011; auf dieser Grundlage wurde die Übergabe der Betriebsträgerschaft an den Verein Kinder- und Jugendarbeit Tuniberg e.V. vom Jugendhilfeausschuss und mit DRUCKSACHE G 99140 vom Freiburger Gemeinderates beschlossen.)

Entwicklung:

Seit 1999 wurde in zahlreichen Umstrukturierungsprozessen versucht, einem wachsenden Bedarf in Tiengen und Munzingen Rechnung zu tragen, wobei immer auch die gegebenen räumlichen Bedingungen zu berücksichtigen waren.
Dabei ließen sich die MitarbeiterInnen mit hoher Professionalität immer wieder auf veränderte Aufgabenstellungen ein. Da auch die Qualität der Betreuung in den Einrichtungen in Tiengen und Munzingen durch die Ausstattung mit hauptamtlichem Personal verbessert wurde, fällt die mit der Verschiebung von Mitarbeiterstunden einhergehende Umverteilung finanzieller Ressourcen noch deutlich gravierender aus.

Die Umverteilung der Ressourcen führte auch zu schmerzhaften Einschnitten in den Einrichtungen in Opfingen und Waltershofen, deren Bürger sich mit hohem Engagement entsprechende Angebote für „ihre“ Kinder und Jugendlichen erarbeitet und erkämpft haben (siehe bei „Geschichte“).

 

 
Verantwortlich für den Inhalt:
Johannes Fiedler
E-Mail:  webmaster@kjat.de 
Stand: 31.01.2015